Gettingready

Die meisten Menschen denken bei Fotos vom Gettingready in erster Linie an die allerletzten Vorbereitungen der Braut und die emotionalen Momente mit Freundinnen oder Verwandten. Als Fotograf nutze ich diese Zeit sehr gern für Flatlays oder Detailaufnahmen. Hier habe ich Zeit, alles zu arrangieren und ins rechte Licht zu rücken. Im Trubel von Trauung und Feierlichkeiten sind solche Fotos nur sehr schwer möglich. Vor allem, weil Schuhe und Assecoirs dann ja anderweitig gebraucht werden.

Familien- und Kinderfotos gehören nicht ins Netz

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich auch Familien oder Kinder fotografiere? Natürlich mache ich das und ich muss gestehen, dass mir die Fotografie von Familien sehr viel Freude bereitet und ich auf die Ergebnisse richtig stolz bin. Dennoch weigere ich mich, mit Fotos von Kindern zu werben. Und genau hier liegt das große Dilemma! Keiner kauft gerne die Katze im Sack und allzu gut verstehe ich Menschen, die zu Fotografen gehen, welche mit emotionalen und wunderbaren Familienfotos werben. Aber mal Hand aufs Herz, möchtet Ihr die Bildrechte an den Fotos eurer Kinder an Fotografen abtreten, damit diese sich damit profilieren? Als Papa und Erzieher weigere ich mich vehement hiergegen und nehme gerne in Kauf nur von Familien gebucht zu werden, die Fotos von mir bei Freunden oder Bekannten gesehen haben. Familien- und Kinderbilder gehören ins private Fotoalbum und zu Hause schön gerahmt oder kreativ präsentiert an die Wand und eben nicht ins Internet.

Und sollten jemanden meine Fotos nicht gefallen, bleibe ich meinem Grundsatz treu, dass ihr mich nur bezahlt, wenn ihr meine Fotos auch nehmt.

100 Jahr Caritas

Hier ein paar erste Fotos aus der Wanderausstellung der Caritas Bamberg. Nachdem die Porträts erst im Bistumshaus in Bamberg zum Caritas-Sonntag präsentiert wurden und danach in das Diözesanmuseum umgezogen sind, hängen sie seit November in Ansbach. Neben den großformatigen Fotografien können die Ausstellungsbesucher Mitschnitte aus Interviews mit den Porträtierten per QR-Code auf ihrem Smartphone anhören.

Eindrücke von der Ausstellung im Diözesanmuseum

Vom 19. Oktober bis 14. November 2021 sind die Porträts der Ausstellung „Der Caritas ein Gesicht geben“ im Diözesanmuseum Bamberg ausgestellt. Die ehrwürdigen Räume des Domkreuzganges bilden einen beeindruckenden Rahmen für die Schwarzweißporträts. Auf Augenhöhe mit den Porträtierten können Besucher und Besucherinnen des Diözesanmuseums durch die Ausstellung wandeln und per QR-Code Kurzinterviews mit den Porträtierten anhören. Ich bin wahnsinnig stolz, Bilder von mir in dieser Form präsentiert sehen zu dürfen und bedanke mich beim Team des Diözesanmuseums für die großartige Arbeit.

Ausstellung „Der Caritas ein Gesicht geben“

Foto Patrycja Bayer

Am Caritas-Sonntag wurde die Ausstellung „Der Caritas ein Gesicht geben“ im Bistumshaus in Bamberg eröffnet und ist vom 19. Oktober bis 14. November 2021 im Diözesanmuseum in Bamberg zu sehen. Zu den 20 großformatigen Schwarzweißporträts bekommen Besucher auch die Möglichkeit, via QR-Code mit dem eigenen Smartphone, Ausschnitte aus Interviews mit den Porträtierten zu hören.

Danke, lieber Horst Engelhardt für die großartigen Interviews, Deine Leidenschaft, Deinen Einsatz, Deine Ideen, die Zusammenarbeit und die vielen vielen Stunden Arbeit, die wahrscheinlich niemand mitbekommen hat.

Ein herzliches vergelts Gott allen Verantwortlichen im Diözesan Caritasverband in der Erzdiözese Bamberg für Ihr Vertrauen.

Vielen vielen Dank an IB Gosch – Innovative Bildtechnik für die großartigen Drucke, die hervorragende Beratung und Ihre Detailverliebtheit. Es war mir eine große Freude mit Ihnen zusammen diese Porträts für die Besucher der Ausstellung zum Erlebnis zu machen.

Danke allen Porträtierten und den Verantwortlichen im Hintergrund, den Einrichtungsleitungen für die Kontaktvermittlung und Gastfreundschaft, den Begleiter:innen vor Ort für die Unterstützung und die Sicherheit, die Sie den Porträtierten gaben.

Danke Herrn Kroll und dem Team vom Bistumshaus für Ihre Unterstützung und Ihr „Mitanpacken“ bis zum Schluss.

Danke an Frau Jahrsdörfer für die Bereitstellung der Stellwände.

Danke für die Möglichkeit die Porträts im Diözesanmuseum Bamberg zeigen zu können und die wahnsinnig professionelle Unterstützung und Werbung im Vorfeld!

Und nicht zuletzt ein ganz großes Danke an meine Familie und hier vor allem an meine Frau, dass Du mir den Rücken so freigehalten hast und mich in meiner Arbeit so unterstützt.

Hier geht es zum Beitrag der Caritas.

Weitere Eindrücke und Fotos